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Januar 2007
Hannelore Kraft: Rüttgers will Kohleausstieg bis 2014 - Das bedeutet Massenentlassungen - Konfrontation mit Merkel

Karsten Rudolph: NRW-Gesetz zur Anti-Terror-Datei sorgfältig überprüfen

Ute Schäfer: Schwarz-gelbe Mengenleere
"Wir haben das Vorhaben der NRW-Landesregierung, 250 Landesbedienstete aus anderen Bereichen der Landesverwaltung abzuziehen und als Lehrer einzusetzen, von Beginn an als ein untaugliches Mittel bezeichnet. Nun hat sich heraus gestellt, dass diese Zahl eine reine Luftbuchung ist, sozusagen eine leere Menge. Denn von den 760 Personen, die sich gemeldet haben, erfüllen genau zwölf die Voraussetzungen, um sofort als Lehrerin oder Lehrer arbeiten zu können", berichtete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer. Die Pläne von Ministerin Sommer, auf diesem Wege 250 Lehrerstellen zu Beginn des kommenden Schuljahres zu besetzen, seien offensichtlich gescheitert. Schäfer: "Es ist auch geradezu grotesk von der CDU-FDP-Koalition, den Personalabbau in den Verwaltungen beschleunigen zu wollen, in dem man die Bediensteten einfach an die Schulen schickt. Das geht zu Lasten der Kinder und Jugendlichen, denn unsere Schulen brauchen qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer."Bodo Wißen: Neuorganisation des Nahverkehrs ist ein Treppenwitz

Hannelore Kraft: Rüttgers will Kohleausstieg bis 2014 - Das bedeutet Massenentlassungen - Konfrontation mit Merkel

Hubertus Heil: CDU-Rüttgers will Bergleute verraten

Rüttgers ist schamlos, verantwortungslos und rücksichtslos.
Wenn CDU-Rüttgers die gefundene Einigung beim Kohlekompromiss jetzt wieder aufkündigt, dann nimmt er in Kauf, dass es zu betriebsbedingten Kündigungen im Bergbau kommen wird. Rüttgers will die Bergleute verraten. Er raubt ihnen die Perspektive. Das ist rücksichtslos.
Britta Altenkamp: Maßnahmenkatalog zum Schutz von Kindern ist richtiger Schritt
Das Handlungskonzept der Landesregierung für einen besseren Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Missbrauch hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, als Schritt in die richtige Richtung begrüßt: "Das Konzept setzt den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen um, der am 28. September 2006 im Landtag beschlossen wurde. Es ist wichtig, dass zwischen den Fraktionen in dieser Frage Einigkeit besteht und der Schutz der Kinder - notfalls auch gegen die eigenen Eltern - besondere Priorität hat."Ralf Jäger: Parlamentarischer Untersuchungsausschuss muss Umstände des Foltermordes von Siegburg durchleuchten
Die SPD-Landtagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Tod eines jugendlichen Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Siegburg am 11. November 2006 beschlossen. "Die Landesregierung ist zu viele Antworten schuldig geblieben", erklärte der für die Rechtspolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger. Die immer wieder gestellten Fragen zu den Umständen und den Ursachen des Foltermordes eines jungen Menschen im Jugendstrafvollzug sowie zum Verhalten der Justizministerin sind weder in den Sondersitzungen des Rechtsausschusses noch bei dem Besuch der Vollzugskommission in Siegburg beantwortet worden. "Um diesen in seiner Grausamkeit einzigartigen Vorfall aufzuklären und die dringend notwendigen Konsequenzen zu ziehe, bleibt nur die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses als parlamentarisches Mittel. Es muss aufgeklärt werden, wie ein Mensch in der Obhut des Staates zu Tode gequält werden konnte", betonte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.Römer: Das ist der Gipfel - Rüttgers ist nicht Biedermann, sondern Brandstifter
"Jürgen Rüttgers tut jetzt so, als müsse er die Beschäftigten im Bergbau vor betriebsbedingten Kündigungen schützen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wenn Rüttgers seine Linie durchsetzen würde, dann käme es zu Massenentlassungen." Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, die Äußerungen von Ministerpräsident Rüttgers zum gestrigen Kohlegipfel. "Rüttgers ist nicht der Biedermann, er ist der Brandstifter."Marc Jan Eumann: Phantasieloses Streichen statt neuer Impulse

Britta Altenkamp: Landesregierung lässt die Jugend im Stich
"Als leere Sprechblasen" bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Britta Altenkamp die großen Ankündigungen von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und seinem Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, die Ausbildungsbereitschaft und die Ausbildungsfähigkeit in NRW fördern zu wollen. "Auch in der Ausbildung unseres Nachwuchses zeigt sich wieder einmal, dass zwischen den Aussagen und dem tatsächlichen Handeln der schwarz-gelben Landesregierung Welten liegen", so die SPD-Politikerin. "Fakt ist, dass die Anzahl der noch nicht vermittelten Jugendlichen in NRW seit Amtsantritt nach oben geschnellt ist. Zugleich hat die Regierung Rüttgers die Landesmittel zur 'Förderung der Ausbildung' im Vergleich zur rot-grünen Landesregierung deutlich gekürzt und somit das Maßnahmenpaket zur Schaffung von Ausbildungsplätzen zurückgefahren."Ute Schäfer: Landtag muss eine Qualitätsdebatte über Schulen führen
Vor dem Hintergrund der flächendeckenden Einführung der Selbstständigen Schule forderte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die schwarz-gelbe Landesregierung auf, dem Parlament endlich ein 'Qualitätsprogramm Schule' vorzulegen. "Wir müssen im Landtag eine Debatte über die Qualität von Schule führen. Der Landtag muss klären, welche Ziele unsere Schulen verfolgen müssen, welche Kriterien eine gute Schule ausmachen, welches Steuerungsmodell sinnvoll ist und welche Standards erreicht werden sollen", erläuterte Schäfer einen entsprechenden SPD-Antrag. Am Ende müsse ein Qualitätsprogramm Schule stehen, das für die Politik einen Handlungsfaden sei und für Schulen, Lehrer, Eltern und Kinder Orientierung biete.Karl Schultheis: Bei den Fachhochschulen wird jährlich eine Million Euro gekürzt
Zum Programm zur Fachhochschulforschung von FDP-Minister Pinkwart erklärte Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf: "Den Fachhochschulen nun bis 2013 jährlich vier Millionen Euro aus EU-Mitteln zukommen zu lassen, hört sich gut an. Real wird die Forschung an den Fachhochschulen aber dem Spardiktat unterworfen. Bis 2005 gab es jährlich noch fünf Millionen Euro aus den Landesprogrammen TRAFO, KOPF und dem Assistentenprogramm. Unterm Strich werden die Zuschüsse um eine Million Euro gekürzt. Hinzu kommt, dass auch die Refinanzierung der Mittel immer noch nicht geklärt ist."Ralf Jäger und Hans-Willi Körfges: Schwarz-gelbe Gemeindereform ist die falscheste aller Zeiten
"Nicht an einer einzigen Stelle verbessert die Gesetzesvorlage der schwarz-gelben Landesregierung die Chancen und die Situation der Städte und Gemeinden in unserem Land. Das ist die falscheste Reform aller Zeiten", kritisierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger, den heute vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Reform der Gemeindeordnung. Es sei gewissen- und verantwortungslos, demokratische Elemente abzuschaffen, den Ausverkauf der Städte vorzubereiten und dabei die Bedenken der Kommunalpolitiker völlig zu ignorieren. "Die Beratungsresistenz der Regierung Rüttgers lässt sich eigentlich nur durch deren Arroganz der Macht erklären. Ich hoffe aber nach wie vor, dass die Landtagsabgeordneten die stichhaltigen Gegenargumente aufgreifen und der Entwurf im Parlament keine Mehrheit haben wird", sagte Jäger. Die SPD werde im Landtag und vor Ort weiter dafür kämpfen.Svenja Schulze: Neue Ämter sind kein Ersatz für gute Politik
"Ein neues Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ist kein Ersatz für eine gute Politik", kritisierte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze, die heute von CDU-Umweltminister Uhlenberg vorgestellte neue Behörde. "Eine Verwaltungsreform, die den Schwerpunkt auf den Personalabbau legt, liefert keine Antworten auf die Probleme im Klimaschutz und beim Rückgang der Artenvielfalt. Die schwarz-gelbe Landesregierung hält eine kostengünstige Umweltverwaltung für die Lösung der Umweltprobleme. Da irrt sie."Bericht vom Landesparteitag - Hannelore Kraft ist die neue Vorsitzende
Die NRWSPD hat eine neue Vorsitzende: Mit 95,6 % sprechen die Delegierten auf dem außerordentlichen Parteitag der NRWSPD am 20. Januar Hannelore Kraft das Vertrauen aus. Die 45jährige aus Mülheim an der Ruhr ist damit die erste Frau an der Spitze der Sozialdemokraten in NRW und außerdem die jüngste Vorsitzende in der Geschichte der NRWSPD.Hannelore Kraft mit 95,6 % als Landesvorsitzende gewählt
Hannelore Kraft ist mit großer Mehrheit zur neuen Landesvorsitzenden der NRWSPD gewählt worden.95,6 % der Delegierten stimmten heute auf dem Landesparteitag in Bochum für sie.
Abgegebene Stimmen: 429
Ja: 410
Nein: 18
Enthaltung: 1
Rede von Hannelore Kraft auf dem Landesparteitag der NRWSPD
-Es gilt das gesprochene Wort-Liebe Genossinnen und Genossen,
ich möchte mich zunächst ganz herzlich bei Jochen bedanken.
Ich möchte mich bedanken für die guten Wünsche, die er uns mit auf den Weg gegeben hat. Ich möchte mich aber auch bedanken für die Arbeit, die er als Vorsitzender der NRWSPD geleistet hat.
Lieber Jochen, die Zusammenarbeit zwischen Partei und Fraktion hat in der Zeit nach der Landtagswahl reibungslos funktioniert. Das ist auch Dein Verdienst. Mit großer Beharrlichkeit hast Du darauf hingewirkt, dass sich die SPD in NRW strukturell und programmatisch erneuert hat. Du hinterlässt ein bestelltes Feld. Das gibt mir Zuversicht für die vor uns liegende Arbeit.
Groschek zu Ackermann-Einladung: "Rüttgers zeigt sein wahres Gesicht "

Die Einladung von Deutsche-Bank-Chef Ackermann zum so genannten Zukunftskongress der nordrhein-westfälischen CDU belegt einmal mehr, dass Ministerpräsident Rüttgers nicht über ein Mindestmaß an politischer Sensibilität verfügt. Der angeblich um soziales Profil bemühte Regierungschef lädt den umstrittensten Manager der Republik zu einer CDU-Veranstaltung ein. Einen Mann, der einer rechtskräftigen Verurteilung im Mannesmann-Prozess nur wegen einer höchst umstrittenen Freikaufaktion in Millionenhöhe entgangen ist.
Hans Theo Peschkes: Sportstiftung steht vor dem Aus

Hans Theo Peschkes: Der organisierte Sport ist mit der Doping-Bekämpfung überfordert

Stefanie Wiegand: Schwarz-gelbe Koalition verhindert Rechtssicherheit im Tierschutz

Rainer Bischoff: 1.500 Arbeitsplätze bei den Krankenkassenverbänden in Gefahr

Norbert Römer: Rüttgers' Arbeitsprogramm ist alter Wein in alten Schläuchen
"Das von Ministerpräsident Rüttgers vorgestellte Arbeitsprogramm für 2007 ist alter Wein in alten Schläuchen. An keiner Stelle wird die schwarz-gelbe Landesregierung aktiv, um den bundesweiten wirtschaftlichen Aufschwung mit geeigneten Maßnahmen und Initiativen zu unterstützen", kritisierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, heute in Düsseldorf. Selbst der bereits im Koalitionsvertrag von CDU und FDP festgelegte Innovationsfond sei immer noch bloß eine Worthülse. Römer: "Es gibt weder ein Konzept, noch kann der Ministerpräsident konkrete Summen nennen. Das ist der Gipfel des Ungefähren und Unverbindlichen."
Norbert Killewald: NRW muss Pflegenotstand ausrufen

Gisela Walsken: Verkauf der WestLB AG wird Thema im Finanzausschuss
"Die SPD-Landtagsfraktion wird NRW-Finanzminister Linssen nicht aus dem Obligo entlassen. In einer schwierigen Phase, in der die Westdeutsche Landesbank gerade dabei ist, sich mit einem guten Geschäftsmodell am Markt zu behaupten, will die schwarz-gelbe Koalition den Verkauf ihrer Anteile in Angriff nehmen. Einen schlechteren Zeitpunkt kann es eigentlich gar nicht geben", kritisierte Gisela Walsken, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Auch die Sparkassen, die ein Vorkaufsrecht hätten, könnten angesichts einer geplanten Reform keine verbindliche Entscheidung treffen. "Mitten in der strittigen Debatte über das Sparkassenrecht werden sie an die Wand gespielt und möglicherweise gezwungen, ihre Option wahr zu nehmen oder zu verwerfen. Das ist kein guter Stil", stellte die SPD-Finanzpolitikerin fest.Rainer Schmeltzer: Rüttgers' Posse beim ALG I ist nur noch peinlich
"Erst nachdem die CDU das Thema in Berlin bereits offiziell beerdigt hat, hat Landesarbeitsminister Laumann die Katze aus dem Sack gelassen. Junge Arbeitslose und Frauen sollen für die Profilierung des Sozialblenders Rüttgers bezahlen. Denn die Kosten für längere Bezüge von Arbeitslosengeld I für Ältere sollen die tragen, die gerade eine Familie gründen wollen, die ihre Kinder erziehen oder Angehörige pflegen. Es trifft die Beschäftigten, die ohne eigene Schuld beispielsweise wegen Insolvenz oder Managementfehler ihren Arbeitsplatz innerhalb der vergangenen Jahre für kurze Zeit verloren haben", betonte Rainer Schmeltzer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, zu dem CDU-Finanzierungsmodell. Rüttgers' Posse beim ALG I sei nur noch peinlich.Thomas Eiskirch: Strukturwandel ist nie beendet
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Eiskirch, hat die Aussage von Wirtschaftsministerin Thoben als politischen Unsinn bezeichnet, der Strukturwandel der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sei bald beendet. Eiskirch: "Diese Einschätzung ohne Sachverstand zeugt von einem Wirtschaftsbegriff, der mit unserer dynamischen Realität nichts zu tun hat. Es wird immer Unternehmen und Branchen geben, die nicht überleben, weil ihre Märkte verschwinden. Die Kunst der Wirtschaftspolitik besteht darin, den Boden für Unternehmen in den zukünftigen Wachstumsbranchen zu bereiten."Rainer Bischoff: Die Summe einzelner Projekte ist kein Programm

Groschek: FDP bleibt eine Klientelpartei

Die nordrhein-westfälische FDP hat auf ihrem Neujahrstreffen abermals versucht, ihrer neoliberalen Politik ein soziales Mäntelchen umzuhängen. Das sorgt nicht nur für Irritationen in der eigenen Partei. Es ruft auch Kopfschütteln und berechtigten Zorn bei denen hervor, die die Auswirkungen der sozial ungerechten Politik der Landesregierung zu spüren bekommen. Die Demonstration am Rande der heutigen Veranstaltung belegt das.
Rainer Bischoff: Schwarz-gelbe Landesregierung muss Bundesratsblockade bei der Gesundheitsreform aufgeben

Norbert Römer: Ministerpräsident Rüttgers nimmt RAG und Bergleute in Geiselhaft
Zu den Vorwürfen des CDU-Fraktionsvize Weisbrich an die SPD bezüglich der Vertagung des für kommenden Freitag vorgesehenen Kohlegipfels erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer: "Auch wenn es die nordrhein-westfälische CDU und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ständig wiederholen, die Aussage, nur bei einem Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau könne die RAG an die Börse gehen, ist falsch. Wer einen solchen Zusammenhang konstruiert, nimmt die RAG und die Bergleute in Geiselhaft, um einen unsinnigen Ausstieg zu erzwingen, der auch von der Bevölkerung insbesondere in Nordrhein-Westfalen abgelehnt wird."Ute Schäfer: Ausbildungsordnung für die Sekundarstufe I muss korrigiert werden
"Sollte die von der CDU-FDP-Regierung eingebrachte Ausbildungsordnung für die Sekundarstufe I so realisiert werden, müssen die Lehrerinnen und Lehrer künftig jährlich 360 Kopfnoten pro Klasse geben. Das ist absurd", urteilte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und forderte Schulministerin Sommer auf, die Ausbildungsordnung zu korrigieren. In der Expertenanhörung des Schulausschusses zu diesem Thema hätte Prof. Dr. Klaus Tillmann erläutert, dass ein Lehrer demnächst zwei Mal im Jahr pro Schüler sechs Kopfnoten in einer Klasse geben müsse. In einer Klasse mit 30 Schülern seien das dann 360 Kopfnoten.Karsten Rudolph: Feuer- und Katastrophenschutz ist gerettet
"Unser Einsatz hat sich gelohnt. Die Feuerwehrbeamten können demnächst bezahlte Mehrarbeit leisten. Der gewohnte Feuer- und Katastrophenschutz für die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ist gerettet", erklärte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung endlich einen Entwurf zur gesetzlichen Regelung für besondere Zulagen bei freiwilliger Mehrarbeit von Feuerwehrbeamten vorgelegt habe. "FDP-Innenminister Wolf hat bis zuletzt darauf gesetzt, dass die Feuerwehren unentgeltliche Mehrarbeit leisten. Dieses Vorgehen haben wir wiederholt scharf kritisiert. Nun sind in dem Entwurf unsere Forderungen weitgehend enthalten", stellte Rudolph fest. Nichtsdestotrotz sei es ein schwerwiegendes Versäumnis Wolfs gewesen, erst jetzt auf die diesbezügliche Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu reagieren. Rudolph: "Fachkundige wissen, dass bei der Feuerwehr 54-Stunden-Wochen gefahren werden."Bodo Wißen: Wittke schmückt sich mit fremden Federn

Marc Jan Eumann: Schwarz-gelbes Landesmediengesetz macht Bürgerfunk zu einer Veranstaltung ohne Hörer

Ulla Meurer: Passivraucherschutz konsequent umsetzen

Schäfer: CDU-Widerstand gegen Gemeinschaftsschule bröckelt

erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende der NRWSPD, Ute Schäfer:
Während in Düsseldorf Ministerpräsident Rüttgers stur am mehrgliedrigen Schulsystem festhält, bröckelt die Abwehrfront der CDU in Sachen Gemeinschaftsschule.
Erstmals haben jetzt zwei CDU-Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen die Schulpolitik
der Landesregierung massiv kritisiert und sich für die Einführung des von der SPD vorgeschlagenen Modells der Gemeinschaftsschule ausgesprochen.
Marc Jan Eumann: Kostenfreier DVB-T-Empfang muss ausgeweitet werden

Karsten Rudolph: SPD unterstützt den Protest der Polizeigewerkschaft

Rainer Bischoff: Laumanns Doppelspiel ist entlarvt

Rainer Bischoff: CDU-Kritik an Gesundheitsreform ist taktisches Geplänkel













