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April 2007
Ute Schäfer: Reform der Lehrerausbildung wird zum Zankapfel zwischen Regierung und CDU-Fraktion
Mit der heutigen Präsentation der Ergebnisse der Baumert-Kommission zur Reform der Lehrerausbildung steht nach Meinung der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, ein offener Konflikt zwischen Landesregierung und Regierungskoalition bevor. "Die Empfehlungen der Kommission werden konterkariert durch das Vorgehen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Helmut Stahl. Sein bildungspolitischer unabgestimmter Alleingang zeigt, dass er an den Ergebnissen der Kommission kein Interesse hat", erklärte Schäfer.Bodo Wißen: Landesregierung muss endlich Finanzierungskonzept zum RRX vorlegen

Rainer Schmeltzer: Wegen CDU gibt es zum Muttertag keine Blumen
"Die Ankündigung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Stahl, trotz der schlechten Erfahrungen vom Ostersonntag einer Änderung des Ladenöffnungsgesetzes nicht zuzustimmen, zeigt, dass der CDU in Nordhein-Westfalen die Umsatzeinbrüche der Bäcker und Blumenhändler völlig egal sind. Auch die Gewohnheiten der Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sie offenkundig nicht. Wenn die FDP einknickt und es bei dem schwarz-gelben Ladenöffnungsgesetz bleibt, wird es im nächsten Jahr keine frischen Blumen zum Muttertag geben", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer. Er forderte die Koalitionsfraktionen auf, sich dem Antrag der Opposition anzuschließen, damit bereits zu Pfingsten wieder die alte Regelung in Kraft treten könne.Ralf Jäger: Ombudsmann der Justizministerin tritt nicht Amt sondern Urlaub an
Nach dem laut einem Bericht in der Neuen Rhein Zeitung der neue Ombudsmann für den nordrhein-westfälischen Strafvollzug, Ralf Söhnchen, entgegen seiner Ankündigung nicht sein Amt, sondern seinen Urlaub angetreten hat, erklärte Ralf Jäger, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf: "Der von Justizministerin Müller-Piepenkötter mit viel Vorschusslorbeeren in sein neues Amt eingeführte Ombudsmann legt einen klassischen Fehlstart hin. Das Justizministerium ist mal wieder völlig ratlos und weiß nicht, warum tagelang niemand im Büro des Ombudsmanns erreichbar war. Wie bereits in anderen Zusammenhängen deutlich geworden ist, leiden das Justizministerium und seine Spitze unter Informationsdefiziten. Wiederum stellt sich die Frage nach der politischen Verantwortung für solche Organisationsmängel."40 Jahre im Dienst der SPD

Bei der Verabschiedung im Landesbüro der NRWSPD hob der ehemalige Landesvorsitzende Jochen Dieckmann die hohe berufliche Kompetenz seiner ehemaligen Sekretärin hervor. Hannelore Kraft, die jetzige Landesvorsitzende, unterstrich, dass für Maggie die Arbeit für die SPD immer mehr als nur ein Broterwerb war. Die Partei war so etwas wie eine Familie für sie.
Zur den bekannt gewordenen Eckpunkten des Finanzierungskonzepts von Ministerin von der Leyen für den Ausbau der Kinderbetreuung, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, Britta Altenkamp:

Die jetzt bekannt gewordenen Eckpunkte des Finanzierungskonzepts sind indiskutabel und bleiben weit hinter dem zurück, was von der Bundesfamilienministerin angekündigt wurde.
RuhrSPD: "Wohnen im Ruhrgebiet ist mehr als nur die Wohnung!"
RuhrSPD erörtert Perspektiven der Wohnungspolitik im RuhrgebietEinen hochkarätig besetzten Kreis von Expertinnen und Experten konnte Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und Sprecher der RuhrSPD zum ersten Workshop zum Thema „Wohnen“ in Dortmund begrüßen.
Aufruf zum Tag der Arbeit: Gute Arbeit und gerechter Lohn

Deshalb fordern wir:
Gerda Kieninger: Girls' Day ist das Tüpfelchen auf dem i
"Es ist gut, dass der Girls' Day in der Öffentlichkeit und auch bei den Mädchen und jungen Frauen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat", erklärte Gerda Kieninger, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf. "Die steigende Zahl der Betriebe und Unternehmen, die mit ihren Angeboten den Girls' Day erst möglich machen, und das große Interesse der Teilnehmerinnen zeigen, dass die technischen Berufe immer stärker wahrgenommen werden." Allerdings sei dieser wichtige Veranstaltungstag nur das Tüpfelchen auf dem i, betonte Kieninger. "Wir müssen Instrumente schaffen, damit Mädchen und junge Frauen nachhaltig und fortwährend bei ihrer Berufswahl auf die technischen Berufe hingewiesen werden."Ralf Jäger: Städtetag erteilt der Regierung Rüttgers vier schallende Ohrfeigen
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger, erklärte zu der Pressekonferenz des Städtetages NRW heute in Düsseldorf: "Der Städtetag hat der Regierung Rüttgers schallende Ohrfeigen bei vier zentralen Gesetzesvorhaben erteilt. So bricht das Land beim Kinderbildungsgesetz Finanzzusagen mit der Folge steigender Elternbeiträge in den Kindergärten und einem Abbau von Betreuung. Die von Finanzminister Linssen geplante Privatisierung der Sparkassen durch die Hintertür gefährdet deren Existenz, bei der Kommunalisierung der Versorgungsämter bricht Innenminister Wolf das Konnexitätsprinzip und mit der Zerschlagung der kommunalen Betriebe entzieht die Landesregierung den Kommunen wirtschaftliche und finanzielle Spielräume. Diese massive Kritik der nordrhein-westfälischen Städte an einer Landesregierung ist beispiellos. Sie macht aber deutlich, dass Schwarz-Gelb vor allem zu Lasten der Kommunen und damit der Menschen in diesem Land regiert."Renate Hendricks: Skandalöser Auftritt des Staatssekretärs muss Folgen haben
Als "völlig inakzeptabel" bezeichnete die stellvertretende schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Renate Hendricks, den heutigen Auftritt von Staatssekretär Günther Winands im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Winands habe den Schulausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags für eine öffentliche Inszenierung eines Konfliktes mit der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion, Sylvia Löhrmann, missbraucht, während die Schulministerin Barbara Sommer schweigend daneben saß. "Herr Winands scheint seine Befugnisse im Umgang mit Abgeordneten und dem Parlament insgesamt entschieden zu überschätzen. Er nimmt sich Rechte raus, die ihm parlamentarisch nicht zu stehen", kritisierte Hendricks. "Nach diesem unerhörten Vorgang ist der Ministerpräsident in der Pflicht, den Staatssekretär in die Schranken zu weisen, da die Ministerin dazu anscheinend nicht in der Lage ist."Britta Altenkamp: Fusion der Kliniken Duisburg und Essen ist richtig
Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, begrüßte heute in Düsseldorf das Übernahmeangebot des Universitätsklinikum Essen für die städtischen Kliniken Duisburg: "Diese Fusion macht Sinn für beide Seiten. Wenn man ernsthaft über eine große medizinische Fakultät Ruhr und ein großes Universitätsklinikum Ruhr nachdenkt, dann ist es richtig den Standort Duisburg einzubeziehen. Die bereits bestehenden Kooperationen zwischen Essen, Bochum und Duisburg sowohl auf dem Gebiet der medizinischen Ausbildung, als auch in der Krankenhausversorgung, können so erfolgreich ausgebaut werden. Für den Standort Duisburg bedeutet das eine klare Aufwertung."Stephan Gatter: Staatssekretäre versagen beim Inkubator-Zentrum

Karsten Rudolph: Soziale Politik a la FDP bedeutet Abbau von Arbeitnehmerrechten

Lebendig und kräftig und schärfer - Präses Schneider stellte SPD-Fraktion Evangelischen Kirchentag vor
Zur heutigen Sitzung der SPD-Landtagsfraktion konnte die Vorsitzende Hannelore Kraft den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, begrüßen. Er informierte die 74 Abgeordneten über das Programm des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der vom 6. bis zum 10. Juni 2007 in Köln stattfinden wird. Rund 100.000 Menschen werden unter dem Motto "lebendig und kräftig und schärfer" vier Tage in der Rheinmetropole diskutieren, beten und feiern. Auch viele SPD-Abgeordnete werden die Möglichkeit nutzen und sich am Austausch über politische und gesellschaftliche Themen beteiligen. Wolfram Kuschke, Sprecher der SPD-Fraktion im Hauptausschuss, hob die starke ehrenamtliche Struktur des Kirchentages hervor: "Fast 50.000 Mitwirkende werden helfen, dass diese Großveranstaltung ein voller Erfolg wird. Schließlich werden alleine zum Schlussgottesdienst über 400.000 Menschen erwartet."Gisela Walsken: Verfassungsgericht bestätigt Verfassungsbruch der Regierung Rüttgers
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gisela Walsken, erklärt zum heutigen Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW: "Das Verfassungsgericht hat den angekündigten Verfassungsbruch der Regierung Rüttgers bei der Aufstellung des Nachtragshaushalts 2005 für verfassungswidrig erklärt. Die schwarz-gelbe Landesregierung wollte sich bewusst über die Verfassung unseres Landes hinweg setzen. Dies hat das oberste Gericht Nordrhein-Westfalens zu Recht gestoppt. Auch Ministerpräsident Rüttgers und sein Finanzminister Linssen dürfen sich nicht über die Verfassung stellen. Das Verfassungsgericht hat der Regierung bescheinigt, dass sie die Verschuldungsgrenze gegenüber den Investitionen um knapp 1,43 Milliarden Euro überschritten hat, ohne die Vorgaben der Verfassung zu beachten. Dieses Urteil wird auch über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus Bedeutung haben. Auch die CDU-geführten Landesregierungen in Niedersachsen und Hessen haben eine Haushaltspolitik des angekündigten Verfassungsbruchs betrieben".Britta Altenkamp: Zweite Runde beim Sprachtest ärgert Eltern, ängstigt Kinder und kostet mehr als 100.000 Stunden Unterrichtsausfall
"Frau Sommer malt sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Wenn mehr als die Hälfte aller Vierjährigen in Nordhrein-Westfalen zur zweiten Runde des Sprachtests antreten muss, liegt das wohl kaum an den Lehrkräften und Erzieherinnen, sondern an dem anscheinend untauglichen Testverfahren. Es ist eine Zumutung für alle Beteiligten, vor allem aber für die Kinder und ihre Eltern", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp. Noch im Februar sei die Schulministerin davon ausgegangen, dass insgesamt bis zu 60.000 Kinder landesweit in die zweite Stufe kommen würden; jetzt seien es aber 95.000. "Diese Tatsache sowie die breite Kritik an dem Testverfahren insgesamt, das weder der Lebenssituation von vierjährigen Kindern noch dem Informationsbedürfnis ihrer Eltern gerecht wurde, müsste ihr zu denken geben und sie zu Konsequenzen zwingen", sagte Altenkamp. Stattdessen aber würden die Zahlen schön gerechnet.Svenja Schulze: CDU und FDP machen Natur schutzlos
"Die Anhörung zum neuen Landschaftsgesetz hat gezeigt, dass es CDU und FDP nicht um einen besseren Naturschutz, sondern um den Abbau von Umweltqualität sowie Mitspracherechten von Naturschützern geht", sagte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, im Anschluss an die Anhörung heute in Düsseldorf. Die Experten hätten deutlich gemacht, dass das gültige Landschaftsgesetz keineswegs zu bürokratisch sei und den Standort NRW gefährde. "Der Gesetzentwurf der schwarz-gelben Koalition hingegen baut die Umwelt- und Naturschutzstandards ab. Er erfüllt nicht einmal das selbst gesteckte Ziel einer direkten Umsetzung von Bundes- und EU-Gesetzen", kritisierte Schulze. Weniger Mitspracherechte für Naturschutzverbände führten aber nicht zu weniger Bürokratie, sondern zu mehr gerichtlichen Auseinandersetzungen. Schulze: "Nur die Beteiligung von Menschen führt zu weniger Bürokratie, da Konflikte frühzeitig gelöst und damit Rechtsstreitigkeiten vermieden werden."Hans-Willi Körfges: Landesrechnungshof lehnt Plan der Landesregierung für die Versorgungsämter ab
"Bisher hat die schwarz-gelbe Landesregierung alle Berechnungen bestritten, dass eine Verlagerung der elf Versorgungsämter mit rund 2.500 Beschäftigten auf die Kommunen ineffizient ist. Allen voran hat sich der zuständige Innenminister Wolf taub gestellt gegen Kritik an seinen Plänen, die Versorgungsämter zu zerschlagen. Doch den jetzt vorgelegten Bericht des Landesrechnungshofes kann die Landesregierung nicht länger übergehen", erklärte der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Willi Körfges. In dem Beratungsbericht des Landesrechnungshofes, der dem Landtag jetzt vorgelegt wurde, heißt es wörtlich: "Der LRH hat angesichts der derzeitigen Regelungen im vorgelegten Gesetzentwurf und der ihm beigefügten Kostenrechnung Zweifel, ob die(…) in Zukunft möglichen Einsparpotentiale annähernd auch bei einer Kommunalisierung erreicht werden können."Mike Groschek: Gratulation an Barbara Hendricks
Zur Nominierung von Dr. Barbara Hendricks für das Amt der Bundesschatzmeisterin der SPD erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:Die nordrhein-westfälische SPD freut sich über die Nominierung von Barbara Hendricks für das Amt der Bundesschatzmeisterin. Ende Oktober soll die Niederrheinerin auf dem Bundesparteitag in Hamburg die Nachfolge von Inge Wettig-Danielmeier antreten, die nicht wieder für dieses Amt kandidiert. Sie wird dabei die volle Unterstützung des Landesverbandes der nordrhein-westfälischen SPD haben.
Karsten Rudolph: Wolf hat seine politische Zukunft hinter sich

Mike Groschek: Politisches Kabarett
Zum FDP-Landesparteitag in Hamm erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:Auch nach dem Parteitag der nordrhein-westfälischen FDP in Hamm bleibt es dabei: Das Spektrum der Liberalen an Rhein und Ruhr ist so begrenzt wie der Vorgarten in einer Anliegerstraße. Die FDP in NRW steht wie kaum ein anderer Landesverband der Liberalen für rigorose Marktradikalität und Privatisierungswahn.
Ute Schäfer: Prognoseunterricht ist ein untaugliches Instrument
"CDU-Schulministerin Sommer verhindert mit dem Prognoseunterricht keine schulischen Leidenswege, sondern schafft zusätzliche. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden einem Verfahren ausgesetzt, das auch von Erziehungswissenschaftlern in Frage gestellt wird. Es ist ein untaugliches Instrument. Es ist falsch, Kinder mit neun oder zehn Jahren mit einem mehrtägigen 'assessment' zu konfrontieren und sie durch Personen, die ihnen völlig unbekannt sind, abschließend beurteilen zu lassen. Das ist nicht kindgerecht, verschärft die Selektion und mindert die Bildungsbeteiligung", kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, den nächste Woche beginnenden Prognoseunterricht, dem sich nach dem Willen der schwarz-gelben Koalition landesweit rund 3.300 Kinder stellen müssen.Ulrich Schmidt feierte 65. Geburtstag

Auch der Schlagersänger Heino, mit dem Ulrich Schmidt seit Jahren gut befreundet ist, schickte aus dem fernen Florida telefonisch Grüße und für die Gäste 65 Original- Heino-Torten aus dem Café Heino.
Dortmund mobilisiert gegen Neonaziaufmarsch am 1. Mai 2007
Gemeinsam rufen der Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“ die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf, am 1. Mai 2007 ein deutliches Zeichen gegen den Versuch von Rechtsextremisten zu setzen, ausgerechnet an diesem Tag in Dortmund ihre verfassungsfeindlichen, antidemokratischen und fremdenfeindlichen Thesen zu verbreiten.Britta Altenkamp: Auch Laschet hat erkannt - KiBiz bleibt Mumpitz
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, hat die Ankündigung von Minister Laschet als Flucht nach vorne bezeichnet, den Referentenentwurf für ein neues Kinderbildungsgesetz (KiBiz) nachzubessern. Altenkamp: "Minister Laschet muss nun auf Druck der Opposition und der betroffenen Träger und Verbände eingestehen, dass sein Referentenentwurf schlampig formuliert und wenig durchdacht war. Außerdem entsprach er nicht den Vereinbarungen mit den Betroffenen. Die SPD hat schon vor Wochen auf Nachbesserungen gedrängt. Dennoch bleibt KiBiz an entscheidenden Stellen Mumpitz."Gisela Walsken: SPD beantragt Sondersitzung zu WestLB-Affäre
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gisela Walsken, kritisierte den heutigen Auftritt des WestLB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Fischer im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags: "Ich bin zutiefst enttäuscht über das heutige Auftreten von Herrn Fischer im Haushalts- und Finanzausschuss - so habe ich mir eine Zusammenarbeit nicht vorgestellt. Statt zur Aufklärung in der WestLB-Affäre über millionenschwere Fehlspekulationen und Regelverstöße durch Aktienhändler beizutragen, hat sich der Vorstandsvorsitzende hinter einer Mauer des Schweigens verschanzt und nicht eine einzige Frage der Abgeordneten beantwortet." Dies habe auch für Fragen gegolten, die an keiner Stelle die Geheimhaltungsvorschriften des Handels- und Aktienrechtes tangierten. Gisela Walsken: "Durch dieses Verhalten trägt Fischer nicht dazu bei, den Ruf der Bank nachhaltig zu festigen. Er hätte Antworten geben können."Claudia Nell-Paul zum Tod von Marie Zimmermann

SPD-Landtagsabgeordnete auf dem Dortmunder Straßenstrich
Der Arbeitskreis Frauenpolitik der SPD-Landtagsfraktion hat sich heute in Dortmund bei einem Besuch der beiden Betreuungseinrichtungen "Mitternachtsmission" und "Café Kober" für Prostituierte über die praktischen Erfahrungen mit dem Prostitutionsgesetz informiert. "In Dortmund ist die Betreuung von Prostituierten beispielgebend. Das hat der heutige Besuch erneut gezeigt. Prostitution war schon immer Teil unserer Lebenswirklichkeit. Es wird weder dem Thema noch den Frauen gerecht, wenn man sie verschweigt oder mit spitzen Fingern anfasst", betonte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gerda Kieninger.Debatte über Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist wichtiger
Zu den Äußerungen von Gerhard Papke, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag, zum Thema Patriotismus erklärt der stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, Karsten Rudolph:Es ist viel nötiger eine Debatte über Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in Deutschland zu führen, als über blutleeren Patriotismus. Wenn Gerhard Papke meint, dass das Bekenntnis zu seinem Land dazu beitragen kann Orientierung und Geborgenheit zu finden, ist das ein Armutszeugnis für seine Politik.
Weniger Kündigungsschutz ist unsozial

Immer wenn die nordrhein-westfälische FDP von Sozialpolitik redet, meint sie nur den Abbau von Arbeitnehmerrechten - erst beim geplanten Kahlschlag bei der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst und nun beim Kündigungsschutz. Den Kündigungsschutz für Betriebe mit unter 50 Mitarbeitern und für Arbeitnehmer mit weniger als vier Jahren Betriebszugehörigkeit komplett streichen zu wollen, ist keine „Flexibilisierung“, wie es der Generalsekretär der NRW-FDP Christian Lindner zynisch nennt, sondern blanker Sozialabbau.
Britta Altenkamp: Wann kommt Rüttgers' Kehrtwende beim Nichtraucherschutz?
"Nachdem Ministerpräsident Wulff in Niedersachsen die Kehrtwende beim Nichtraucherschutz vollzogen und einen Sonderweg für Eckkneipen aufgegeben hat, bleibt Nordrhein-Westfalen neben dem Saarland die letzte Bastion der Uneinsichtigen", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, heute in Düsseldorf. Die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung müsse nun ebenfalls eingestehen, dass ihre Einschätzung falsch sei und ihren Widerstand gegen eine bundeseinheitliche Lösung aufgeben. "Effektiv ist der Nichtraucherschutz nur, wenn er ausnahmslos ist", stimmte Altenkamp der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, zu.Thomas Eiskirch: Vitale Innenstädte brauchen wirksamen Schutz
"Die heutige Anhörung zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung hat gezeigt, dass die schwarz-gelbe Landesregierung auch nach fast zwei Jahren ihr Handwerk nicht versteht", kommentierte Thomas Eiskirch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die heutige Anhörung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Landesentwicklungsprogramms. Wenn ein Richter des Oberverwaltungsgerichtes, die kommunalen Spitzenverbände, der Einzelhandel und die Industrie- und Handelskammern das Ziel des Gesetzes begrüßen, aber den Gesetzentwurf der Landesregierung als nicht rechtssicher und ergänzungsbedürftig bewerten, zeige dies den enormen Verbesserungsbedarf. Die SPD-Fraktion werde die Anhörung auswerten und konkrete Vorschläge unterbreiten, wie die vitalen Innenstädte geschützt werden können, kündigte Eiskirch an. Dabei sollen einvernehmliche Regelungen im Dialog mit den anderen Fraktionen erreicht werden.Marc Jan Eumann: Kritik der Studierenden an Studiengebühren berechtigt

Marc Jan Eumann und Rainer Schmeltzer: Blumen und Brötchen an allen Sonntagen
Die SPD-Landtagsfraktion hat heute eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, demnach an Pfingst- und Ostersonntag sowie am 1. Weihnachtstag Bäckereien und Blumengeschäfte Brötchen und Schnittblumen verkaufen können. Rainer Schmeltzer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, erklärte dazu: "Wir wollen, dass die frühere Regelung des Ladenschlussgesetzes wieder greift. Das mit der heißen Nadel gestrickte Ladenöffnungsgesetz der schwarz-gelben Landesregierung verbietet bisher den Bäckereien und Blumengeschäften, ihre Waren an Oster- und Pfingstsonntag sowie dem 1. Weihnachtstag zu verkaufen. Wenn es bei dem Beschluss der CDU/FDP-Koalition bleibt, gibt es nächstes Jahr zum Muttertag keine Blumen zu kaufen, da er 2008 auf den Pfingstsonntag fällt. Mit unserer Gesetzesänderung können die Läden an allen Sonn- und Feiertagen für fünf Stunden geöffnet werden."Marc Jan Eumann und Rainer Schmeltzer: Blumen und Brötchen an allen Sonntagen

Frank Sichau: Ombudsmann ist kein Ersatz für effektiven Rechtsschutz
Zu der Vorstellung des neuen Ombudsmanns für den nordrhein-westfälischen Justizvollzug erklärte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau: "Viele Experten des Justizvollzugs bezweifeln zurecht die Erforderlichkeit einer weiteren Instanz in Gestalt des Ombudsmanns. Es gibt bereits die ehrenamtlichen Beiräte bei den Justizvollzugsanstalten, die Vollzugskommission des Rechtsausschusses und den Petitionsausschuss. Unklare Zuständigkeiten sind uneffektiv, teuer und führen zu einem Kompetenzwirrwarr."Dieter Hilser: Schwarz-gelbe Landesregierung kürzt bei der Städtebauförderung

Einladung zur Pressekonferenz und Plakatenthüllung
Vom 21. April bis zum 12. Mai organisiert die NRWSPD landesweite Aktionswochen zu den Themen „Die Beste Bildung für alle“ und „Kein Ausverkauf kommunaler Unternehmen“.Zum Auftakt der Aktionswochen möchten wir Sie zu unserer Pressekonferenz einladen.
Projekt 2009 der SPD Monschau
NRWSPD – Stark vor Ort: In dieser Serie werden Beispiele für erfolgreiche Mitgliederwerbung, gelungene Mitgliederbetreuung und spannende Aktionen vorgestellt. Diesmal mit einem Bericht vom Projekt 2009 der SPD Monschau.Wo steht die Monschauer SPD? Wie sieht der Bürger den Ortsverein? Welche politischen Ziele sollen für Monschau erreicht werden? Wie kann die SPD vor Ort gestärkt werden?
Vier Fragen, die die SPD Monschau umtreiben. Daher hatte der Ortsverein Anfang März alle Mitglieder zu einem Workshop eingeladen, um zu diskutieren und in Arbeitsgruppen erste Lösungsansätze gemeinsam zu formulieren. Die Resonanz war beachtlich. Die Hälfte der rund 70 OV-Mitglieder machte mit!
SPD Ortsverein Wulfen boomt!
NRWSPD – Stark vor Ort: In dieser Serie werden Beispiele für erfolgreiche Mitgliederwerbung, gelungene Mitgliederbetreuung und spannende Aktionen vorgestellt. Diesmal mit einem Bericht aus dem Ortsverein Wulfen, der seit zweieinhalb Jahren einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen kann.Britta Altenkamp: Schwarz-gelbe Landesregierung spielt die Probleme bei den Sprachtests herunter
"Es ist schon ein Treppenwitz. Nachdem CDU Schulministerin Sommer die durchaus sinnvollen Sprachtests im Hauruckverfahren eingeführt hat, mahnt sie jetzt 'zur Gelassenheit'. Anstatt die Verunsicherungen der Eltern ernst zu nehmen und Konsequenzen aus den hohen Durchfallquoten zu ziehen, spielt die schwarz-gelbe Landesregierung das Problem herunter", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp. Eine viel zu hohe Fehlerquote, ein unausgereiftes Testverfahren, verspätete Informationen und der Ausfall von rund 150.000 Unterrichtsstunden seien kein gutes Zeugnis für die Ministerin.Personalentwicklung mit PEP: Menschen finden, einbinden, qualifizieren
Die Herausforderung ist klar: Zur Kommunalwahl 2009 müssen mehr als 3000 neue Kandidatinnen und Kandidaten gefunden, qualifiziert und bekannt gemacht werden! Dieser Aufgabe stellt sich die NRWSPD mit dem Projekt PEP (PersonalEntwicklungsPlan).Aktive Mitglieder sollen individuell gefördert werden, Führungspersonal herangebildet werden.
Bei einem Seminar in Lennestadt wurden jetzt ehrenamtliche PEP-Berater ausgebildet, die in den Unterbezirken, Stadtverbänden und Ortsvereinen bei der Personalentwicklung mithelfen sollen.
Einige Pilotprojekte laufen bereits,weitere sind geplant.
Britta Altenkamp: KiBiz ist Mumpitz
"Mit der Behauptung von CDU-Minister Laschet, Nordrhein-Westfalen bekomme nun das modernste Kindergartengesetz in Deutschland, werden zum großen Teil selbstverständliche Ansätze in der frühkindlichen Bildung zur Innovation hochgejubelt", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, den Mitte März vorgelegten Referentenentwurf des 'Gesetzes zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz)'. Damit erwiesen sich diese Landesregierung und Minister Laschet einmal mehr als Meister der Symbolpolitik, da der Gesetzentwurf einen Abbau der Qualität bedeute, das Wahlrecht der Eltern einschränke und den Kommunen ein höheres Planungsrisiko zuweise. Altenkamp: "KiBiz ist Mumpitz."Karl Schultheis: Schwarz-gelbe Gebühren führen zu dramatischem Rückgang der Studierendenzahlen
"Nun schlägt die Einführung von Studiengebühren durch die schwarz-gelbe Landesregierung voll durch. Nachdem bereits im letzten Jahr die Zahl der Studienanfänger wegen der Gebühren um rund 5.000 Erstsemester zurückging, ist jetzt offensichtlich auch ein dramatisches Minus bei den Rückmeldungen um bis 15 Prozent an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen. Die unsoziale Politik der Regierung Rüttgers führt dazu, dass wir in Zukunft nicht mehr hervorragend ausgebildete junge Menschen mit einem Hochschulabschluss haben werden, sondern weniger", kommentierte Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, einen entsprechenden Bericht in der Westdeutschen Zeitung von heute. Diese Zahlen seien umso bedenklicher, da immer mehr Schülerinnen und Schüler die Hochschul- oder Fachhochschulreife erwarben. Schultheis: "Das Potenzial dieser jungen Menschen wird nicht genutzt; die Gebühren schrecken ab."Norbert Killewald: Kein Landesheimgesetz nach Kassenlage












