Südwestfalen braucht die Regionale 2013

Das Strukturförderprogamm Regionale 2013 in Südwestfalen war jetzt Anlass eines Treffens der SPD-Landtagsabgeordneten Marlies Stotz (Kreis Soest), Gordan Dudas (Lüdenscheid) und Michael Scheffler (Iserlohn), der SPD-Mitglieder im Regionalrat Arnsberg Willi Brase MdB, Wolfgang Ewald und Roland Abel mit Regierungspräsident Prof. Dr. Gerd Bollermann im Düsseldorfer Landtag.

Regierungspräsident Bollermann machte unmissverständlich deutlich: „Südwestfalen braucht die Regionale 2013 zur strukturellen Entwicklung der Region, zur Stärkung der Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk und als wichtiges Element zur Lösung der Anforderungen, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben“.

In Südwestfalen ist nach heutigen Erkenntnissen in den kommenden Jahren ein enormer Fachkräftemangel zu erwarten und die Region wird stärker als andere Landesteile in NRW vom demographischen Wandel betroffen sein.

So wird die Zahl der 16-40 jährigen Einwohnerinnen und Einwohner um rund 15 % rückläufig sein. Bei den Schülerzahlen wird bis 2019 ein Rückgang um rund 21 % prognostiziert.

Die Landtagsabgeordneten waren sich mit den Vertretern des Regionalrates und dem Regierungspräsidenten einig, dass alle Anstrengungen für eine erfolgreiche Regionale in Südwestfalen unternommen werden müssen. Hier ist auch die Bundesregierung gefragt.

Die SPD-Landtagsabgeordneten forderten die CDU/FDP geführte Bundesregierung nachdrücklich auf, die von Minister Ramsauer (CSU) angekündigte Kürzung der Städtebauförderungsmittel des Bundes um 50 % zurückzunehmen, da das Projekt Regionale hierdurch in erheblichem Maße beeinträchtigt würde.