Über mich

Persönlich

Geboren wurde ich am 25. Juli 1954 in Letmathe. Dort lebe ich bis heute mit meiner Familie. Im September 1977 habe ich meine Frau, Helma Denninghaus-Scheffler, Diplom-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin, geheiratet. Unsere drei – mittlerweile erwachsenen Kinder – Frauke, Wiebke und Malte haben immer für ziemlich viel Trubel gesorgt. Wir haben im Laufe der Jahre eine Menge von ihnen gelernt. Sie sind unser ganzer Stolz.

Seitdem unsere Töchter aus dem Haus sind, ist es etwas ruhiger in unseren vier Wänden geworden. Und wenn es doch mal etwas lebhafter wird, dann liegt das an unserem Hund Snoopy, den wir vor einigen Jahren aus dem Tierheim zu uns geholt haben. Neben den täglichen Gassi-Runden sind Joggen, Lesen und Gartenarbeit für mich echte Kraftquellen für Körper und Geist.

 

Beruf: Hoesch und Arbeiterwohlfahrt

Nach dem Besuch der Grundschule und der Realschule in Letmathe absolvierte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Von 1973 bis 1987 war ich bei der Hoesch Hohenlimburg AG beschäftigt und dort zunächst Vertrauensmann und dann Betriebsrat meiner Gewerkschaft, der IG Metall. Nach meiner Zeit als Hoeschianer arbeitete ich für die Arbeiterwohlfahrt, zunächst als Geschäftsführer des Kreisverbandes Hagen (bis 1993), dann als kommissarischer Geschäftsführer des Kreisverbandes Märkischer Kreis und bis zur Landtagswahl 1995 als Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Hagen / Märkischer Kreis.

Nach der Landtagswahl 2005 kehrte ich zur AWO zurück – zunächst als Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Westmünsterland und als kommissarischer Geschäftsführer des Unterbezirks Münster – Steinfurt. Im Juni 2012 wurde ich zum neuen Vorsitzenden der AWO Westliches Westfalen gewählt und im Mai 2016 auf der AWO Bezirkskonferenz erneut für vier Jahre im Amt bestätigt.

Seit November 2012 bin ich stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums des AWO Bundesverbandes.

 

 

Politik: Sozialdemokrat seit über vier Jahrzehnten

Vor allem durch meine Eltern bin ich früh politisch und gewerkschaftlich geprägt worden. Bei uns zu Hause wurde immer viel diskutiert und nicht selten wurde dabei auch mal kräftig auf den Tisch gehauen oder eine Tür zugeknallt. Heute denke ich gern an diese Zeit zurück.

Wie viele in meiner Generation war – und bin ich – fasziniert von Willy Brandt. Er hat mich dazu bewegt, mit 17 Jahren in die SPD einzutreten. „Mehr Demokratie wagen“ im Innern und eine friedliche Politik nach außen, das hat mich überzeugt. Bis heute habe ich Willy Brandts Satz im Ohr, dass Politik sich zum Teufel scheren solle, wenn sie das Leben der Menschen nicht Tag für Tag ein Stück menschlicher macht. Taten statt Worte, Politik statt Parolen – das ist mir wichtig.

Nur SPD-Mitglied zu sein, das war mir zu wenig. Ich wollte immer selber etwas tun. Und das habe ich in den kommenden Jahren an vielen Stellen getan, meist ehrenamtlich und alles neben Beruf und oft zu Lasten der Familie – auch wenn sie mich dabei immer unterstützt hat:

Von den Jusos über den SPD-Stadtverband Iserlohn, als sachkundiger Bürger, Ratsmitglied und Vorsitzender des Sozialausschusses im Rat der Stadt Iserlohn (bis heute), als Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Märkischer Kreis (seit 1990), als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn (seit 1994) und als Landtagsabgeordneter in den Jahren von 1995 bis 2005, ab 2000 als sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Von Dezember 2006 bis Dezember 2012 war ich Vorstandsmitglied im Zukunftsforum Familie e.V., in Berlin.

Seit der Landtagswahl 2010 und der Neuwahl im Jahr 2012 bin ich Ihr direkt gewählter Landtagsabgeordneter für die Städte Iserlohn, Altena und Werdohl sowie für die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 werde ich erneut antreten und möchte mich weiterhin mit aller Kraft und Freude in meinem Amt engagieren. Wer mich kennt weiß, dass Bürgernähe, starke Kommunen und soziale Gerechtigkeit für mich eine Verpflichtung sind.